Druckansicht Importeure riskieren Abfertigungsverzögerungen bei Nichteinhaltung der strikten Vorschriften für die Importpapiere
Die US-amerikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde Customs and Border Protection (CBP) hat spezielle Anforderungen an den Inhalt von Handelsrechnungen für alle Waren, die in die USA eingeführt werden. Fehlende oder unvollständige Angaben können die Freigabe der Sendung verzögern, weil wir die richtige Zolltarifklasse nicht ermitteln und die Einfuhr nicht korrekt bearbeiten können.Grundsätzlich müssen alle Rechnungen für US-Importe die folgenden Angaben enthalten:
- Name und Adresse des Verkäufers
- Name und Adresse des Käufers
- Detaillierte Beschreibung jedes einzelnen Artikels der Sendung:
(a) Name (Beschreibung), unter dem der Artikel bekannt ist
(b) Güte oder Qualität
(c) Zeichen, Nummern oder Symbole, unter denen er verkauft oder verpackt wird - Mengen (in angemessenen Gewichts- und Maßangaben)
- Kaufpreis in Kaufwährung
- Alle Versandkosten
- Alle Preisnachlässe
- Ursprungsland
Allen Rechnungen, die in englischer Sprache bzw. englischer Übersetzung vorliegen müssen, ist eine Packliste beizufügen, die den Inhalt jedes Paketstücks ausweist.
Zusätzliche Produktangaben sind für bestimmte Waren erforderlich, u. a. für technische Lager (Kugel-, Rollenlager usw.), Schuhe, Handschuhe, Hüte, Bekleidung, Maschinenteile und Maschinenwerkzeuge, Drucksachen, Textilfaserprodukte, Uhren und Uhrwerke.
US-Importeure und ihre Lieferanten sollten daher für Sendungen in die USA alle Papiere sorgfältig auf Vollständigkeit und Genauigkeit der Angaben überprüfen, um Verzögerungen bei der Abfertigung zu vermeiden.
Die vollständigen Einzelheiten zu den in den CBP-Vorschriften 19 CFR 141.86-89 verlangten allgemeinen Rechnungsanforderungen und den speziellen Anforderungen für bestimmte Waren finden Sie unter http://www.gpoaccess.gov/cfr/index.html
Weitere Informationen zum Importieren in die USA, Kap. 10-12, erhalten Sie durch Klicken auf http://www.cbp.gov/xp/cgov/trade/basic_trade/

