Das Geschäft in Asien boomt: Wirtschaftswachstum, zunehmender Handel, preiswerte Lohnfertigung und Chancen auf neue Märkte. Die Europäische Union wurde ein bevorzugter Partner der Region, und FedEx ist einer der besten Spezialisten für die Expansion auf diesem Kontinent.
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Südostasien ist derzeit DER Wachstumsmotor im Welthandel, und ein neuer Wirtschaftsblock “Chindien” wächst in der Region heran. Der bilaterale Handel zwischen Europa und Asien nimmt zu. FedEx hält seit 1984 an dieser Entwicklung mit.
Wachstum der Weltwirtschaft stark von Asien angetrieben Asien wächst mit 7,2% (ohne Japan) dreimal schneller als Europa und ist damit der wirkliche Motor der Weltwirtschaft. Japan ist nach 15 Jahren der Inflation und Konjunkturflaute wieder auf Wachstumskurs, gestützt durch eine starke Binnennachfrage. Die „Drachenländer“ (Südkorea, Singapur, Taiwan) wachsen mit jährlich 5% weiter stark, ebenso sind auch die „Tigerstaaten“ (Malaysia, Philippinen und Thailand) weiter attraktiv (4,6% Jahreswachstum).
Am meisten beeindruckt jedoch das Entstehen des Wirtschaftsblocks, den Volkswirtschaftler zutreffend mit „Chindien“ bezeichnen: China und Indien mit ihren zusammen 2,3 Milliarden Menschen und einem Anteil von knapp 6% am Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) tragen bereits zu 40% des weltweiten Wirtschaftswachstums bei. Sie punkten im internationalen Wettbewerb mit niedrigen Lohnkosten und einem konkurrenzfähigen Arbeitskräftepotenzial im Fall Chinas sowie sehr guten IT-Qualifikationen in Indien. Bereits jetzt dominieren sie den Handel mit ihren Nachbarländern.
Asien trägt insgesamt 28% oder über 2,5 Billionen US$ zum Welthandel bei. Diese Zahlen steigen ständig: Importe und Exporte wachsen jährlich um 29–30% und damit um 10 Prozentpunkte schneller als der Weltdurchschnitt. Fast 85% der produzierten Waren werden in EU-Länder exportiert, vor allem Mode und Kosmetik, Maschinen, Elektrogeräte, chemische Produkte und Transportausrüstung.
Quellen: Asian Development Bank (Wachstumsrate), Bilan du Monde (Chindia), FedEx (Handelsdaten)
In den Achtziger Jahren erkannte FedEx als eines der ersten Unternehmen, dass sich das Zentrum des Welthandels in die Schwellenländer verlagern würde, vor allem nach Südostasien. Deshalb sicherte es sich 1989 über die Akquisition des amerikanischen Frachtflugbetreibers „Flying Tigers“ die Landerechte in 21 asiatischen Ländern. Später folgte ein regionaler Hauptsitz in China (1992) und das erste asiatische Luftfracht-Umschlagzentrum im philippinischen Subic Bay, von wo aus FedEx seit 1995 mit seinem „Asia One“-Netzwerk einen einmaligen Express-Service von und nach Asien anbietet.
FedEx hat mit dem Wachstum der Region Schritt gehalten, seine Infrastruktur ausgebaut und seine Kapazität mehr als verdoppelt, um seinen Kunden einen einzigartigen Service anbieten zu können. Woche für Woche stellen zahlreiche Flüge (MD11, Airbus A310 und demnächst auch Airbus A380s) die Verbindung zwischen Europa und Asien sicher und über die Binnenflüge ist die umfassende Abdeckung der Region sowie die Zustellung in alle wichtigen Destinationen (Seoul, Tokio, Osaka, Taipei, Hongkong, Bangkok) garantiert.
Die FedEx Flugzeuge befördern jede Woche mehrere Millionen von Tonnen Expressfracht zum Import und Export. Seit Jahren expandiert FedEx schnell in Indien und deckt dort bereits 85% der Exportzonen ab.
Heute beschäftigt FedEx mehr als 10.000 Mitarbeiter in der Region, betreibt 400 wöchentliche Flugverbindungen in und aus der übrigen Welt und transportiert innerhalb von nur drei Tagen Express-Sendungen in die bedeutenden asiatischen Wirtschaftszentren.
Nach dem Tsunami im Dezember 2004 beteiligte sich das Unternehmen mit seinen Flugzeugen und seinem logistischen Know-how am Wiederaufbau und beförderte dabei fast 600 Tonnen Medikamente und Ausrüstung in Gebiete von Sri Lanka, Indonesien, Indien und Thailand.
Die Experten sahen es voraus: China ist erwacht und wird sich bald zur größten Volkswirtschaft der Welt entwickeln. Sein Appetit nach Kapital, Handel und seit kurzem auch Verbrauchsgütern scheint unersättlich. Und das Land öffnet seine Märkte zunehmend für ausländische Unternehmen. FedEx ist als führender internationaler Expreß-Dienstleister seit über 20 Jahren dort vertreten und bringt seine gesamte Erfahrung, Kraft und sein umfangreiches Netzwerk ein, um Sie als Kunden bei der Erreichung Ihrer Ziele zu unterstützen.
China beansprucht seinen historischen Platz Wussten Sie, dass sich vor ungefähr 500 Jahren die Kultur Chinas über ganz Asien verbreitete und seine Händler und Kaufleute ihre Stützpunkte bis in den persischen Golf ausdehnten? Danach durchlief das Land eine lange Phase der Isolierung, gefolgt von einer bewegten Geschichte im 20. Jahrhundert. Heute entwickelt sich in China nun nach den von Deng Xiao Ping eingeleiteten massiven Reformen wieder eine Marktwirtschaft, und die chinesische Gesellschaft durchläuft eine unglaubliche Modernisierung.
Die Wirtschaft öffnete sich in weniger als 30 Jahren
Seitdem China 1980 die erste „Sonderwirtschaftszone“ in Shenzhen einrichtete, um westliche Produktionsmethoden anzuziehen und zu beobachten, hat es gewaltige Fortschritte bei der Öffnung seiner Wirtschaft gemacht. Die Gründung eines Unternehmens in China ist zwar nicht immer einfach, aber das Unternehmensklima verbessert sich von Jahr zu Jahr. Nach dem WHO-Beitritt im Jahr 2001 hat China ganze Wirtschaftssektoren liberalisiert: In den Bereichen Distribution, Import/Export und bald auch im Bankensektor ist kein Joint Venture mit einem chinesischen Partnerunternehmen mehr erforderlich. Die anhaltenden Direktinvestitionen – 2005 rund 53 Mrd. € – machen China weltweit zum wichtigsten Ziel ausländischer Anleger.
Bald ... die größte Wirtschaftsmacht der Welt
Heute wächst die chinesische Wirtschaft jährlich um 9-10%. Bei dieser Rate wird Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2015 höher sein als in Japan und bis 2040 auch die USA hinter sich lassen. Die Infrastruktur verbessert sich schnell, neue Kraftwerke gehen ans Netz, Telekommunikationsnetze breiten sich aus, die Wirtschaft in Schanghai und Peking boomt, und die Regierung plant den Bau von 55.000 km Autobahnen in den nächsten fünf Jahren.
Mit jährlich rund 500.000 an den chinesischen Hochschulen ausgebildeten Ingenieuren ist die Arbeitnehmerschaft gut qualifiziert. Bei den Konsumausgaben kann China zunehmend auf die Dynamik seines 1,3 Mrd. Menschen umfassenden Binnenmarktes zählen. Das BIP pro Kopf hat sich in 21 Jahren verachtfacht, und eine neue Mittelschicht von 150 Millionen Menschen ist entstanden. So ist China beispielsweise bei den Verkaufszahlen für neue Autos mittlerweile auf den dritten Platz vorgerückt. Die Regierung hat nicht nur weitere Maßnahmen eingeleitet, um die Konsumausgaben mittelfristig zu unterstützen, sondern verfolgt auch eine Politik, die Früchte des Wachstums zu verteilen – dies vor allem auch unter der Landbevölkerung, an der die Vorzüge des Booms teilweise vorbeigegangen sind.
Die Europäische Union: jetzt größter Handelspartner Chinas
China trägt als weltweit drittgrößte Handelsmacht mittlerweile schon 8% zum Welthandel bei. Die Exporte stiegen 2005 um 18% (auf 660 Mrd. US$), die Importe um 28% (auf 762 Mrd. US$).
Chinas wichtigster Handelspartner – noch vor den USA – ist seit einigen Jahren die EU, in die 16,5% der Exporte gehen (hauptsächlich Werkzeugmaschinen, Büromaterialien, Telekommunikationsausrüstung, Textilien und Spielwaren). Umgekehrt stammen 12,9% der chinesischen Exporte aus Europa, insbesondere Maschinen, Transportausrüstung und Konsumgüter. FedEx verdoppelte im März 2005 die Anzahl seiner wöchentlichen Flüge zwischen Europa und Asien, um der Nachfrage gerecht zu werden.
1994: FedEx beginnt als erstes Unternehmen den Dialog mit den chinesischen Behörden, um die Zollabfertigung zu beschleunigen.
1996: FedEx erhält als erster internationaler US-Express-Dienstleister die Genehmigung, China mit eigenen Flugzeugen anzufliegen.
2002: FedEx bietet erstmals einen Express-Service mit garantierten Zustellzeiten an.
März 2005: FedEx startet seinen Direktflug zwischen Europa und China (Frankfurt-Shanghai) und ermöglicht seinen Kunden die Übernacht-Zustellung zwischen China und Indien.
Heute bedient FedEx über 218 chinesische Städte und will diese Zahl innerhalb drei Jahren um weitere 100 erhöhen. FedEx beschäftigt vor Ort über 6000 lokale Mitarbeiter und betreibt wöchentlich 26 internationale Flüge – mehr als jedes andere Luftfrachtunternehmen.
FedEx baut seine führende Position in diesem immer wichtiger werdenden Markt mit der Akquisition des chinesischen Speditionsunternehmens DTW Group weiter aus.
Die am 24. Januar 2006 bekannt gegebene Akquisition beinhaltet:
Die Übernahme des 50-prozentigen Anteils der DTW Group am FedEx-DTW International Priority Express Joint Venture, wodurch das Unternehmen zu einem 100-prozentigen FedEx Unternehmen wird.
Den Geschäftszweig der DTW Group, der International Priority Services erbringt,
und die 89 DTW Group Standorte des chinesischen Inland-Express-Geschäfts.
Frederick W. Smith, Vorsitzender, President und CEO der FedEx Corp., dazu: „China verändert die globale Wirtschaft und FedEx hat seinen Anteil an dieser fundamentalen Veränderung beigesteuert seit wir unsere Express Dienstleistungen in China vor über 20 Jahren aufgenommen haben. Diese strategische Investition wird langfristig dazu beitragen, den Zugang zu bedeutenden Märkten zu verbessern und die wirtschaftliche Entwicklung in der Zukunft anzukurbeln.“
Die Erfahrungen, die FedEx in diesem dynamischen Markt gemacht hat, ermöglichen es uns, lokale Unternehmer mit einem erweiterten Spektrum von Transportlösungen noch besser bedienen zu können.
„Die Übernahme vertieft unsere Bindung an den chinesischen Markt. Unsere Kunden werden vom nahtlosen Zugang zu den weltweiten Schlüsselregionen profitieren, darunter auch mittelgroße und kleinere chinesische Städte“, sagte David L. Cunningham Jr., President Asia Pacific, FedEx Express.
„Guanxi“ – die Kunst der Beziehungspflege: In China ist eine vertrauensvolle Beziehung unverzichtbar. Der persönliche Kontakt ist durch nichts zu ersetzen. Geschäftliche Themen sind bei den ersten Begegnungen in aller Regel tabu.
Erwarten Sie Änderungen am Vertrag: In China ist ein Vertrag lediglich der Ausgangspunkt für zukünftige Geschäftsbeziehungen. Deshalb werden bestimmte Vertragsbestimmungen unter Umständen nicht wortgenau eingehalten. Nehmen Sie sich Zeit, um über diese Punkte später erneut zu verhandeln.
Geben Sie klare Anweisungen: Chinesische Lieferanten sind nicht daran gewöhnt, auf der Basis von Nachfrageschätzungen im Voraus zu produzieren. Sie warten in der Regel, bis sie den Auftrag einer Firma zum Produktionsstart bekommen. Berücksichtigen Sie dies in Ihrer Logistikplanung.
Schließen Sie sich mit örtlichen Vertriebsunternehmen zusammen: Ausländische Unternehmen dürfen seit 2004 zwar ihre Produkte ohne Zwischenschaltung eines Agenten oder Gründung eines Joint Ventures mit einem inländischen Unternehmen selbst importieren und vertreiben. Aber das Distributionssystem in China ist nach wie vor äußerst komplex und unterscheidet sich von Region zu Region. Zögern Sie nicht, einen gut etablierten örtlichen Zwischenhändler oder Importagenten einzuschalten, der die Geschäftskultur kennt und für Sie mit örtlichen Unternehmen und Behörden verhandeln kann.
Suchen Sie die Präsenz in Supermärkten: Bei den Konsumgütern hat dieser boomende Vertriebskanal, der allmählich den traditionellen Einzelhandel verdrängt, ein besseres Verständnis dafür, welche Produkte für die aufstrebende chinesische Mittelschicht attraktiv sind.
Indien erlebt eine schnelle Entwicklung, hauptsächlich aufgrund der zahlreichen Reformen, die das Land in den letzten 20 Jahren durchführte. Als Bevölkerungsriese und größtes Land Südostasiens, ist Indien auch auf dem Weg, sich zu einer der wichtigsten Wirtschaftsmächte des 21. Jahrhunderts zu entwickeln und gilt bereits als guter Kandidat für Investitionen. FedEx ist mit mehr als 9 Jahren wertvoller Erfahrung in Indien der ideale Partner, um die Chancen in diesem boomenden und wettbewerbsfähigen Land optimal nutzen zu können.
Eine Politik größerer Strukturreformen
Indien ist auf dem Weg, in den kommenden zehn Jahren einen enormen wirtschaftlichen Fortschritt zu erzielen. Im Land bildet sich eine gehobene Mittelschicht von derzeit 100 Millionen Menschen, die sich eigene Wohnungen oder Häuser und Unterhaltungselektronik kaufen können. Eine weitere Gruppe von rund 150 Millionen Menschen gehört zur unteren Mittelschicht, die sich elektrische Haushaltsgeräte leisten kann. Mit der Unterstützung der Weltbank will Indien die Kluft zwischen Arm und Reich verringern. Hierzu legt das Land den Schwerpunkt auf die ländliche Entwicklung und den Ausbau der Infrastruktur.
Mit der Aufnahme in die Doha-Runde wird Indien nach Prognosen der Weltbank seine Exportumsätze verbessern und dadurch bis 2015 mehrere Millionen Menschen aus der Armut befreien können (23% weniger Menschen, die gemäß OECD-Berechnungen mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen müssen). Zur Reduzierung seines immer noch zu hohen Staatsdefizits hat Indien eine Reihe wichtiger Reformen eingeleitet wie etwa die Einführung einer Mehrwertsteuer, die Beschränkung der Staatsausgaben und die Verankerung von wirkungsvollen finanzpolitischen Gesetzen wie z. B.: Steuern, Bilanzierungsstandards, Unternehmensgesetzgebung sowie Zoll- und Handelsreformen. Die sozialen und wirtschaftlichen Ergebnisse sind beeindruckend, und das Land ist entschlossen, seinen Wohlstand durch die weitere Öffnung seiner Märkte und den Ausbau seiner Infrastruktur zu steigern.
Fachkräftemangel in Indien
Das indische Bildungssystem wurde durch das sprunghafte Wachstum der High-Tech-Industrie überholt. Die jährlichen Gehälter von Computerprogrammierern stiegen um 13%, die von Projektleitern gar um 23% an. Laut McKinsey trägt die IT-Branche – Schlüssel der neuen Dynamik Indiens – mit ihren 695.000 Beschäftigten 4% zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes bei. Bis zum Ende des Jahrzehnts wird eine Verdopplung auf 7% des BIP und 1,5 Millionen Beschäftigte erwartet, sofern die Expansion des Landes nicht durch einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften behindert wird.
Eine Kraft in der Region ... und der Welt
Indien ist eine neue Weltmacht, deren Bedeutung laufend zunimmt. Neu-Delhi strebt einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat an, vertieft die Beziehungen zu seinen südostasiatischen Nachbarländern, stärkt die Verbindungen mit China und baut die Kontakte in Zentralasien, den USA und Europa aus. Seit zehn Jahren verzeichnet Indien ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Dieser Zeitraum hat dank zahlreicher staatlicher Reformen einen erheblichen Fortschritt der indischen Gesellschaft bewirkt, insbesondere in der Bildung. Indien entwickelte sich zum zweitwichtigsten Bildungssystem der Welt und kann dadurch einen ständigen Zufluss qualifizierter Mitarbeiter aufrechterhalten. Die akademische Bildung ist mit Wirtschaftsschulen, technischen Fachhochschulen und ähnlichen Einrichtungen auf einem hohen Stand. Jahr für Jahr bildet das Land hunderttausende IT-Spezialisten und Millionen von Hochschulabsolventen mit international anerkannten Abschlüssen aus.
Das Wirtschaftswachstum in Indien brachte neben einer dynamischen Mittelschicht mit wachsendem Lebensstandard auch Unternehmer und Industrielle hervor, die bereit sind, die Welt zu erobern. Darüber hinaus besitzt Indien auch eine starke Pharma-Industrie und hat sich zu einem der weltweit führenden Hersteller von Generika entwickelt.
Mit einem BIP-Zuwachs von 7,6% im Jahr 2005 hat Indien nunmehr bereits den zehnten Platz auf der Weltrangliste der größten Wirtschaftsnationen erreicht und wird bis zum Ende des Jahrzehnts offenbar noch weiter voranrücken. Der schnelle Anstieg zeigt 2005–2006 keine Anzeichen von Schwäche, trotz steigender Ölpreise und anderer internationaler Probleme.
Europa – der führende Partner
Indien erlebt seit seiner Öffnung für ausländische Direktinvestitionen im Jahr 1991 einen wachsenden Kapitalzufluss. Die schrittweise Aufhebung der Hindernisse für Auslandsinvestitionen führte in Verbindung mit einem günstigen Geschäftsklima zu einem wahren Boom des Handels, vor allem zwischen Indien und der EU: Das Handelsvolumen verzeichnete in den letzten Jahren einen starken Anstieg von 4,4 Mrd. € im Jahr 1980 auf 33 Mrd. € im Jahr 2004. Die EU ist mittlerweile Indiens wichtigster Wirtschaftspartner und stellt den größten Anteil der Direktinvestitionen im Land. Für die EU gehört Indien mit einem Anteil von 1,7% am Handelsvolumen und 0,3% der weltweiten Investitionen zum viertgrößten Handelspartner. Während die indische Produktion ein jährliches Wachstum um 8,9% verzeichnet, liegt der Schwerpunkt im Handel mit der EU hauptsächlich auf Industrieanlagen und Transport – beides Kernsektoren für die indische Wirtschaft. Die anhaltende Entwicklung Indiens bietet enormes Handelspotenzial, wobei die EU eine wichtige Rolle spielt.
Wussten Sie, dass FedEx der einzige internationale Express-Dienstleister ist, der zwei Umschlagzentren in Indien unterhält?
Neben seinem ersten Gateway in Mumbai eröffnete FedEx im September 2005 einen weiteren Hub in Neu-Delhi, um dem wachsenden Handelsvolumen mit China, Japan und den USA gerecht zu werden. FedEx ist jetzt in Indien das führende Express-Unternehmen, das mit 27 direkt bedienten Städten und garantierten 16 internationalen Flügen die Konkurrenz hinter sich lässt. FedEx investierte als erstes Unternehmen schon seit 1997 erhebliche Mittel in Indien und baute neben den Flugverbindungen auch ein neues Straßentransportnetz zur Anbindung der Märkte in Indien auf.
Inder verstehen die westliche Mentalität äußerst gut. Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten. Nachstehend haben wir einige nützliche Tipps für Ihre Geschäftsbeziehungen in Indien zusammengestellt: Andere Menschen kennen und verstehen ist hier sehr wichtig. Bei den ersten Begegnungen versuchen Inder, mehr über Sie als Person herauszufinden. Die Verbindungen zwischen Geschäfts- und Familienleben sind stark. Große Bedeutung wird Ihrem persönlichen und familiären Hintergrund beigemessen, daher sollten Europäer auf Fragen über Familie, Religion, Hintergrund – und sogar über Geld – vorbereitet sein. Solche Gespräche ebnen nämlich den Weg zum Geschäftlichen. Denken Sie auch daran, nicht gleichgültig oder desinteressiert zu wirken – dies könnte als beleidigend aufgefasst werden.