Druckansicht H1N1-Grippe – häufige Fragen
Am 26. April 2009 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch der H1N1-Influenza zu einer Gefahr für die öffentliche Gesundheit. Nachfolgend finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen, die Sie möglicherweise haben.
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- Was tut FedEx organisatorisch, um die H1N1-Grippe-Pandemie zu beherrschen?
- Aus Urheber- und Wettbewerbsgründen geben wir Informationen unserer Pläne nicht bekannt. Deshalb hier nur so viel: Für FedEx ist es von absolutem Vorrang, Serviceleistungen für unsere Kunden zu erbringen und dabei gleichzeitig den Schutz unserer Mitarbeiter und die Sicherheit unserer Kundensendungen zu gewährleisten. Unser Krisenmanagement-Team befasst sich bereits seit dem ursprünglichen Ausbruch im April 2009 intensiv mit dem Thema.
- Wer leitet das Krisenteam?
- Das Krisenmanagementteam wird von unseren Health & Safety-Teams geführt und besteht aus Mitgliedern unserer Personal-, Betriebs- und Kommunikationsabteilungen.
- Stehen Sie in Kontakt zur Weltgesundheitsorganisation?
- Hinsichtlich der gegenwärtigen H1N1-Grippe verfolgt FedEx den Grippe-Ausbruch sehr genau und unsere Sicherheitsfachleute stehen weiter in Kontakt mit dem Center for Disease Control (CDC) und der World Health Organization (WHO). FedEx befolgt die Empfehlungen beider Gesundheitsorganisationen, um sowohl ein sicheres Arbeitsumfeld für unsere Teammitglieder als auch Sicherheit für unsere Kunden zu gewährleisten.
- Wie werden Sie reagieren, wenn eine H1N1-Welle auftritt?
- Zu welchem Grad wir unsere Pläne durchführen, wird von der Größenordnung des Ausbruchs bestimmt. Unser Pandemieplan beinhaltet Einzelpläne zur Aufrechterhaltung des operativen Betriebs für jedes Betriebsunternehmen, ferner Pläne für die Bereiche Sicherheit, Mitarbeiter und Kommunikation sowie Planungen für die Wiederherstellung nach einer Grippewelle.
- Wo liegen Ihre Prioritäten?
- Unser Vorrang liegt in der Gewährleistung eines sicheren Arbeitsumfelds für alle unsere Teammitglieder und unsere Kunden.
- Welche Maßnahmen haben Sie bereits eingeführt, um das Risiko zu minimieren?
- Alle unsere Mitarbeiter erhielten eine Einweisung zu Gesundheits- und guten Hygienepraktiken, die nach wie vor die beste Vorbeugung darstellen. Zudem haben wir in allen FedEx Betriebsgesellschaften ausführlich informiert.
- Desinfizieren Sie die Pakete, Flugzeuge oder LKW in Ihrem Netz?
- Unsere Sicherheitsexperten haben Rücksprache mit dem CDC über die Notwendigkeit der Oberflächendesinfektion von FedEx Paketen genommen. Dabei wurde uns mitgeteilt, dass es weder eine allgemeine Notwendigkeit noch eine Empfehlung für besondere Reinigung in Bezug auf Oberflächendesinfektion gibt.
- Haben Sie Schutzmasken verfügbar und wenn ja, von welcher Kategorie?
- FedEx lagert Gesichtsmasken von 2 Kategorien: FFP2-Masken und chirurgische Mundschutzmasken.
- Wie viele Masken wurden bereits an Ihre Mitarbeiter ausgegeben?
- Wir haben bislang noch keine Masken an unsere Mitarbeiter ausgegeben. Wir werden die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation und der nationalen Behörden beachten.
- Haben Sie weitere Sicherheitsausrüstung für Ihre Mitarbeiter?
- FedEx hat hydro-alkoholische Handdesinfektionsgels beschafft, die nach Bedarf an unsere Mitarbeiter ausgegeben werden. Darüber hinaus hat FedEx auch sterile Einwegtücher für die Handreinigung beschafft.
- Was passiert mit meiner Sendung?
- FedEx wird alles tun, um seine Services aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Sicherheit von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten zu gewährleisten.
Als ein weltweit führendes Transportunternehmen steht FedEx tagtäglich vor schwierigen Situationen im Geschäftsbetrieb, die von uns die Implementierung von Notfallplänen verlangen, um unseren Betrieb aufrechtzuerhalten und Auswirkungen auf unsere Kunden zu minimieren. Das Unternehmen hat 36 Jahre Erfahrung in der proaktiven Bewältigung von Situationen, die jederzeit und an jedem Ort der Welt auftreten können – von sozialen Unruhen bis hin zu Naturkatastrophen. Wir sind daher routiniert genug, um Notfallpläne in kürzester Zeit in Kraft zu setzen. Ferner ist unser System so flexibel, dass wir die notwendigen Anpassungen mit geringstmöglichen Wirkungen für unsere Kunden vornehmen können. - Wie haben Sie frühere Naturkatastrophen bewältigt?
- FedEx war das erste Unternehmen, das nach dem Wirbelsturm Katrina im Raum von New Orleans die Kommunikation wiederherstellte. Unser Kommunikationssystem wurde von der FEMA und anderen Hilfsorganisationen genutzt, die keine anderen Möglichkeiten zur Kommunikation hatten. Als der Flughafen von New Orleans geschlossen wurde, verlagerte FedEx den Drehkreuzbetrieb innerhalb weniger Wochen nach Lafayette – ein Prozess, der normalerweise sechs Monate in Anspruch nehmen würde. Dies ermöglichte uns nicht nur, die Sendungen unserer Kunden in die Region zu transportieren, sondern versetzte FedEx auch in die Lage, zum Wiederaufbau beizutragen. FedEx war in der Region New Orleans einsatzfähig und konnte den Zustellbetrieb sofort aufnehmen, nachdem die Behörden das Gebiet wieder freigegeben hatten.