Druckansicht Grundsteinlegung für das neue FedEx Hub in Köln
Am 20. Oktober haben der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers, und Robert W. Elliott, President von FedEx Express EMEA (Europa, Naher Osten, Indischer Subkontinent und Afrika), gemeinsam den ersten Stein für das neue Zentral- und Osteuropa-Umschlagzentrum (Hub) von FedEx Express am Flughafen Köln/Bonn gelegt. Mit dabei waren Fritz Schramma, Oberbürgermeister der Stadt Köln, Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung Köln Bonn Airport sowie Michael Zimmermann, Architekt und Managing Partner, KSP Engel und Zimmermann und Michael Mühlberger, Vice President Operations Central & Eastern Europe, FedEx Express sowie zahlreiche geladene Gäste.
Für den Umschlagplatz am Standort Köln sprachen aus Sicht von FedEx die exzellente Infrastruktur für Gütertransporte in der Region und die zentrale Lage des Flughafens innerhalb Europas und Deutschlands. "Vor allem bietet der Flughafen FedEx genügend Planungssicherheit für die nächsten Jahre", betonte Robert W. Elliott. „Das beinhaltet sowohl die Verfügbarkeit von Ausbauflächen als auch die flexibleren Nachtflugregulierungen vor Ort. So haben wir sichergestellt, dass wir den Bedürfnissen unserer Kunden weltweit auch in Zukunft entsprechen.“
Auf rund 50.000 Quadratmetern entstehen eine neue Fracht- und Verladehalle mit einer vollautomatisierten Sortieranlage. Darüber hinaus wird eine 1,4-Megawatt-Solarstromanlage errichtet, die etwa 1,3 Gigawatt-Stunden Strom pro Jahr produzieren kann. Diese Menge reicht aus, um jedes Jahr über 370 Haushalte zu versorgen. Zu diesem Zweck werden auf dem Dach des neuen Gebäudes Sonnenkollektoren mit einer Gesamtfläche von 16.000 Quadratmetern installiert.
Die Rhein/Main Region und der Flughafen Frankfurt am Main bleiben für FedEx ein wichtiger Markt und wir werden auch in Zukunft unser vollständiges Service-Portfolio von Frankfurt aus anbieten.
„Der Bedarf an Express-Dienstleistungen in Deutschland und Osteuropa nimmt weiterhin zu“, sagt Michael Mühlberger, Vice President Operations, FedEx Express Zentral- und Osteuropa. „Mit dem Umzug nach Köln können wir unseren Kunden, die Zugang zu den europäischen und internationalen Märkten suchen, weiterhin einen einwandfreien Service bieten und gleichzeitig die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich halten.“
FedEx unterstützt den zunehmenden Einsatz nachhaltiger Energien und setzt dafür auf erneuerbare Energien in seinen Betriebsabläufen. Im August 2005 hat FedEx an seinem Umschlagplatz in Oakland, Kalifornien, die damals grösste betriebliche Solarstromanlage an sein Netz angeschlossen. Die Tochtergesellschaft FedEx Freight hat darüber hinaus vor kurzem ein elektrisches Solarsystem an seinen Standorten in Whittier und Fontana in Kalifornien fertig installiert. Das neue FedEx Hub in Köln wird die bislang durch FedEx generierte Solarstrommenge nahezu verdoppeln.

