April 2016

  • USA erleichtert Importe durch Anhebung der De-Minimis-Schwelle

USA erleichtert Importe durch Anhebung der De-Minimis-Schwelle

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Die neuen Zollanforderungen betreffen die Handhabung der verschiedensten Angelegenheiten, darunter:

  • Zollfreie Einfuhren
  • Zollmakler
  • Handelserleichterungen und -durchführung
  • Sicherheit von Importen
  • Schutz geistigen Eigentums
  • Handelspolitische Schutzmaßnahmen
  • ACE/ITDS, das automatisierte Datensystem für Wirtschaftsumgebung und internationalen Handel

Dies sind die wichtigsten Aspekte der neuen Zollvorschriften und der Zeitpunkt ihres Inkrafttretens:

In Kraft seit 10. März:

  • Der Wert steuer- und zollfreier Importgüter (De-Minimis-Schwelle) wurde von $ 200 auf $ 800 angehoben.

Diese Anhebung der De-Minimis-Schwelle erleichtert den Versand in die USA. Besonders profitieren davon kleine bis mittelgroße Unternehmen, weil diese Maßnahme Zeit und Geld spart, den Verwaltungsaufwand reduziert und die Lieferung beschleunigt.

Achtung: Die Customs & Border Protection Agency (CBP) sowie alle anderen US-Behörden mit Zuständigkeit für die Regulation bestimmter Güter, z.B. der Animal & Public Health Information Service (APHIS), die Food and Drug Administration (FDA) oder der Fish & Wildlife Service, können weiterhin auf physischer Kontrolle und einer formellen Einfuhr-Prozedur für alle Importsendungen ungeachtet ihres Werts bestehen.

In Kraft ab 25. April:

  • Durch eine Änderung von Kapitel 9801 der Harmonised Tariff Schedule (HTSUS) können bestimmte vorher exportierte Nicht-US-Güter zollfrei wieder eingeführt werden.
  • Gleichzeitig ändert sich Kapitel 9802 HTSUS in Bezug auf exportierte und retournierte Waren sowie im Ausland weiterentwickelter oder verbesserter Artikel.

In Kraft ab 23. August:

  • Die CBP wird den Schutz geistigen Eigentums verbessern, indem sie Unternehmen Bilder von unter Fälschungsverdacht stehenden Produkten zur Verfügung stellt, um ggf. die Verletzung internationaler Urheber- und Schutzrechte festzustellen.
  • Die CBP muss ferner ein neues Programm zur Risikobewertung von Importeuren aufsetzen, das von neuen Importeuren Schuldverschreibungen verlangt, deren Höhe sich nach dem Risiko für die Bundeseinnahmen richtet.
  • Die CBP wird außerdem verpflichtet sein, beim Verdacht auf Hinterziehung von Antidumping- und Ausgleichszöllen nach festgelegten Prozeduren zu ermitteln.

Die vollständigen Details dieser neuen gesetzlichen Vorschriften entnehmen Sie bitte https://www.congress.gov/bill/114th-congress/house-bill/644

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