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E-Commerce, Logistik und Cashew-Nüsse: Wie kleine und mittlere Unternehmen im Süden Afrikas die Welt zum Umdenken über die Region bringen

Nachdem FedEx Express Anfang diesen Jahres die Firma Supaswift im Süden Afrikas erworben hatte, besuchte David Binks, Präsident Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA), die Region, um sich vor Ort einen Überblick über den lokalen Markt zu verschaffen. Hier verrät er, warum der Handel mit Europa, Wachstum von Mittelstandsunternehmen und global-lokale Logistikpartner Afrika gerade darauf vorbereiten, in Zukunft ein Handelszentrum zu werden.

Denkt man an kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz im Süden Afrikas, stellt man sich wahrscheinlich vor allem staubige Straßen, kleine informelle Ladengeschäfte und Straßenverkäufer vor. Denken Sie neu. Der Süden Afrikas verfügt über eine innovative Unternehmenskultur, verbunden mit der Fähigkeit zur Entwicklung von Produkten, die Verbraucher auf der ganzen Welt gerne bequem erwerben würden.

Die Welt ist wirklich ein globales Dorf geworden. Heute können Produkte wie Cashew-Nüsse aus Mosambik online bestellt und einem Mosambikaner, der in Großbritannien lebt, frisch geliefert werden. Das ist nur eine Frage von Tagen. Nehmen Sie Wonderbag, den innovativen Slow Cooker, erfunden von einem südafrikanischen Öko-Unternehmer: Dank E-Commerce will das Unternehmen eine Million Stück online verkaufen.

Kürzlich sprach ich mit mehreren afrikanischen Unternehmern - viele von ihnen waren Kunden von Supaswift, deren Niederlassungen wir in sieben Ländern im Süden Afrikas erfolgreich erworben haben. Eines der zentralen Anliegen war, wie ich hörte, die physische Infrastruktur und die Stärkung des grenzüberschreitenden Handels. Wie es aussieht, steht es um die Zukunft von Afrikas Süden glänzend.

Die physische Infrastruktur wird verbessert und eine verbesserte Anbindung hilft heimischen Unternehmen zu wachsen. Südafrika ist eine Drehscheibe für Pharmazeutika, Informationstechnologie, Verlagswesen und Fertigungsindustrie, und bietet ein Sprungbrett zum Rest von Afrikas Süden. Es gibt viele lokale Unternehmen, die bereit sind, eine Partnerschaft mit europäischen Unternehmen einzugehen und neue Kunden zu erreichen. Und bei einer Prognose von einer Billion US-Dollar globaler E-Commerce Transaktionen auf unserem Planeten bis zum Jahr 2016 sind die Wachstumschancen in dieser Region enorm.


Kleine und mittlere Unternehmen, großes Wachstumspotenzial

Während ein großer Teil dessen, was FedEx tut, den Zustellservice von Einzelhandel und Online-Giganten verbessert, liegt viel vom größten Wachstumspotenzial in der Stärkung kleiner und mittlerer Unternehmen, denen der Zugang zu den weltweiten Möglichkeiten eröffnet wird. Mittelstandsunternehmen sind die wirtschaftlichen Katalysatoren in Afrikas Süden sowie in Europa - und ihre Herausforderung ist dieselbe: Mehr Handel jenseits der eigenen Grenzen zu betreiben.

Vor ein paar Jahren wäre für kleine und mittlere Unternehmen im Süden Afrikas, Geschäfte zum Beispiel mit Europa zu machen, eine eher entmutigende Perspektive gewesen. Das Internet hat diese Märkte geöffnet, aber es braucht konkrete Mechanismen vor Ort, um die Waren auf den Versandweg zu bringen, sie zu verzollen und an den Bestimmungsort zu liefern sowie sie jederzeit zu verfolgen. Die Zollabwicklung scheint kleinen und mittleren Unternehmen oft zunächst sehr komplex. Und genau da können wir helfen. Wir tun dies seit über drei Jahrzehnten - wir haben es in unserer DNA.

Heimische Unternehmen, die traditionelle Holzschnitzereien oder Mango-Chutney auf einem der zahlreichen Märkte verkaufen, können einfach eine Webseite einrichten, ihre Produkte vermarkten und verkaufen - nicht nur überall im Süden Afrikas, sondern, mit dem richtigen Logistikpartner, überall auf der Welt und können sich damit eine echte Chance zur globalen Expansion schaffen.

Wegen dieses enormen Wachstumspotenzials im Süden Afrikas verstärken wir unsere Präsenz in der Region durch den Erwerb des Unternehmens Supaswift. Dadurch haben wir Zugang zu 40 Niederlassungen und mehr als 1.000 neue Mitarbeiter im Team in sieben Ländern, und zwar in Botswana, Malawi, Mosambik, Namibia, Sambia, Swasiland und Südafrika - Länder, die zusammen ein Fünftel des gesamten BIP Afrikas repräsentieren.

Der Handel zwischen Europa und Afrika wächst auf gesunde Weise. In den nächsten fünf Jahren ist zu erwarten, dass europäische Unternehmen ihre Handelstätigkeit mit Afrika kontinuierlich steigern. Ernst & Young prognostiziert, dass Europa bis zum Jahr 2020 der wichtigste Exportmarkt für die südlichen Länder Afrikas, auf die etwa ein Viertel des gesamten Handels entfällt, sein wird. African Economic Outlook zeigt, dass Länder wie Mosambik und Sambia wahrscheinlich im Jahr 2015 und darüber hinaus ein Wachstum deutlich über dem weltweiten Durchschnitt generieren dürften.

Kleine und mittlere Unternehmen, unterstützt durch das Internet, sind dazu bestimmt, ein entscheidender Wachstumsmotor für Afrikas Süden zu werden. Davon wird nicht nur die Wirtschaft der Region profitieren, es wird den Menschen im Süden Afrikas – und ihren Produkten –die bestmögliche Plattform zur Präsentation dessen schaffen, was sie zu bieten haben. Sie werden Europa und die Welt über Afrikas Süden und sein Potential neu denken lassen.