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Was sind Zölle und Steuern?

Was sind Zölle und Steuern?

Zölle und Steuern sind ein wichtiger Bestandteil des internationalen Versands und können verwirrend sein.

Zölle und Steuern sind ein wichtiger Bestandteil des internationalen Versands und können verwirrend sein.

Wie Zölle und Steuern Ihre Sendung beeinflussen

Zölle und Steuern können sich erheblich auf die Gesamtkosten für den Versand auswirken. Daher ist es wichtig, zu verstehen, wie die Behörden diese Kosten berechnen und wer für ihre Zahlung verantwortlich ist. Dadurch können Sie und Ihr*e Empfänger*in wertvolle Zeit und Aufwand einsparen.

Zölle und Steuern werden erhoben, um den nationalen Umsatz und die Wirtschaft vor Ort zu sichern. Fast alle Sendungen, die internationale Grenzen passieren, unterliegen Zoll- und Steuerbeurteilungen. Zollbeamte*innen richten sich hierfür nach Informationen, die aus der Handelsrechnung und anderen wichtigen Dokumenten hervorgehen.

Sendungen werden erst dann vom Zoll freigegeben, wenn die Zahlung an die Behörden erfolgt ist. Zollgebühren basieren auf folgenden Punkten:

  • Produktwert
  • Handelsabkommen (falls zutreffend)
  • Herstellungsland
  • Beschreibung und letztendliche Verwendung des Produkts
  • HS-Code (Harmonised System) des Produkts
  • Landesspezifische Bestimmungen

Was ist der Unterschied zwischen der Umsatzsteuer (USt) und der Goods and Services Tax (GST)?

In den meisten Ländern gibt es eine nationale Steuer, die sich auf Grundlage des Warenwerts bzw. des Werts der Dienstleistungen bemisst. Auch wenn unterschiedliche Länder oft unterschiedliche Bezeichnungen verwenden, ist das Prinzip dahinter dasselbe. In einigen Ländern wie Kanada, den USA, Singapur, Australien und Neuseeland ist diese Steuer unter der Bezeichnung Goods and Services Tax, kurz GST, bekannt.

Im Vereinigten Königreich und in der Europäischen Union (EU) gibt es die Value Added Tax (VAT) bzw. die Umsatzsteuer (USt) in Deutschland. Unternehmen, die für die Umsatzsteuer registriert und voll steuerpflichtig sind, tragen die letztendlichen Kosten der Umsatzsteuer nicht, da es sich um eine Steuer auf Verbraucherausgaben handelt. In anderen Ländern ist sie auch als IVA, TVA, BTW und AFA bekannt, das Prinzip dahinter ist jedoch dasselbe.

EU-spezifische Umsatzsteuersätze finden Sie auf der Webseite der Steuer- und Zollunion der Europäischen Kommission.

GST

Goods and Services Tax (Steuer auf Waren und Service-Leistungen)

  • Kanada
  • USA
  • Singapur
  • Australien
  • Neuseeland

USt

Umsatzsteuer

  • Vereinigtes Königreich
  • Europäische Union (EU)

Wie werden Zölle und Steuern festgelegt?

Wie berechnen Zollbehörden Zölle und Steuern auf Einfuhren?

Bei der Berechnung der Zölle und Steuern berücksichtigen Zollbehörden verschiedene Aspekte.

Im Allgemeinen richten sich diese Berechnungen nach der Warenbeschreibung, die auf dem Luftfrachtbrief angegeben ist, sowie nach dem entsprechenden HS-Code. Es können jedoch auch noch weitere Faktoren – z. B. Sendungsursprung und Grund für die Einfuhr – den Gesamtwert beeinflussen. Einige Waren unterliegen zudem weiteren Zuschlägen wie einer Verbrauchssteuer.

In den meisten Ländern berechnet man die Zölle mit dem Wert des Sendungsinhalts (zuzüglich Versicherungskosten und eines Prozentsatzes der Transportkosten) und multipliziert ihn mit dem Zollprozentsatz des Produktwaren-Codes der Handelszölle.

Die Umsatzsteuer berechnet sich aus dem Wert des Sendungsinhalts (plus Frachtkosten, Zölle und Landezuschlag), multipliziert mit dem Umsatzsteuersatz. Dieser liegt je nach versandter Ware bei 20 %, 5 % oder 0 %.

Bewertung

Die häufigste Methode für die Wertermittlung ist die Transaktionswertmethode. Sie basiert auf dem Preis, den Sie beim Kauf der Waren zahlen, bevor diese eingeführt werden. Für die Einfuhr benötigen Sie einen Nachweis des bezahlten Preises; hierbei kann es sich beispielsweise um eine Kopie der Rechnung handeln, die Sie von dem*der Verkäufer*in erhalten haben.

Sofern sie noch nicht im Preis des*der Verkäufers*in inbegriffen sind, werden einige dieser Kosten zur Bewertung hinzugefügt:

  • Zustellung an die Grenze
  • Provisionen (außer Einkaufsprovisionen)
  • Abgaben und Lizenzzuschläge, die Sie als Verkaufsbedingung auf die eingeführten Waren gezahlt haben
  • Container und Verpackung
  • Verkaufserlöse, die der*die Wiederverkäufer*in ggf. erhält
  • Waren und Dienstleistungen, die Sie dem*der Verkäufer*in kostenfrei oder zu einem reduzierten Preis anbieten; zum Beispiel Teile, die Sie für die eingeführten Waren verwenden oder Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten, die für die Produktion der eingeführten Waren notwendig sind.

Deklarierter Zollwert und Zölle und Steuern

Zollbeamte*innen ermitteln Zölle und Steuern über den deklarierten Warenwert einer Sendung (den Wert, den ein*e Absender*in für die versandten Waren angibt) und die Warenbeschreibung. Aus diesem Grund ist es wichtig, darauf zu achten, dass der deklarierte Warenwert dem auf der Handelsrechnung angegebenen Warenwert genau entspricht. Anderenfalls kann der Zoll von einer Unterbewertung ausgehen und eine Untersuchung einleiten. Ungenaue deklarierte Warenwerte sind einer der häufigsten Gründe für Verzögerungen bei der Zollabfertigung und für Beanstandungen der Zölle und Steuern. 

Der deklarierte Warenwert einer Sendung repräsentiert den Verkaufspreis oder den fairen Marktwert des Sendungsinhalts, selbst wenn dieser noch nicht verkauft wurde.

Befreiung für Geschenke

Viele Länder erlauben die zollfreie Einfuhr von Geschenken, sofern deren Warenwert unter einer bestimmten Grenze liegt und wenn das versandte Geschenk nicht als regulierte oder verbotene Ware gilt.

Es gelten strenge Bedingungen, u. a.:

  • Bei dem*der Empfänger*in handelt es sich um eine Privatperson.
  • Das Geschenk wird kostenfrei versendet und ist von „gelegentlicher Natur“.
  • Das Wort „Geschenk“ ist auf dem Luftfrachtbrief und der Handelsrechnung hervorgehoben.
  • Alle Gegenstände sind zusätzlich zur Hervorhebung als „Geschenk“ mit ihrem eigenen Warenwert und vollständiger Beschreibung aufgelistet.
  • Für Gegenstände, die Alkohol und Tabak enthalten, fallen Verbrauchssteuern an.
  • Gegenstände, die Lebensmittel enthalten, sind unter Umständen verboten oder benötigen zusätzliche Unterlagen und können weiteren Prüfungen unterliegen, die wiederum zu zusätzlichen Entgelten führen können.

Vorübergehende Einfuhren

In vielen Ländern gibt es Steuererleichterungen für Gegenstände, die vorübergehend ein- oder ausgeführt werden. Ob diese Erleichterungen greifen, hängt von bestimmten Bedingungen ab. Einige häufige Gründe für vorübergehende Einfuhren sind die Verwendung für Ausstellungen, die Einfuhr zu Reparaturzwecken oder die Verwendung für Schulungen.

Wie werden Zölle und Steuern gezahlt?

FedEx Aufwendungspauschale

Wenn Zölle und Steuern bei der Einfuhr einer Sendung fällig werden, zahlt FedEx unter Umständen diese Zölle und Steuern in Ihrem Namen an die Zollbehörden, damit Ihre Waren den Zoll passieren können.

Dabei fällt eine Aufwendungspauschale an, deren Höhe sich wie unten dargelegt nach dem jeweiligen Betrag für Zölle und Steuern richtet.

Verantwortliche Partei

Beim Ausfüllen des FedEx Luftfrachtbriefs können Sie auswählen, wer für die Zahlung der Zölle und Steuern verantwortlich ist – hierbei kann es sich um den*die Absender*in, den*die Empfänger*in oder einen*eine Dritten*e handeln. Wenn Sie im Luftfrachtbrief nicht auswählen, wer für die Zahlung dieser Kosten verantwortlich ist, gilt der*die Empfänger*in als Verantwortliche*r.

Incoterms bezeichnen die Vereinbarung zwischen Absender*in und Empfänger*in darüber, wer für die Zahlung welcher Kosten verantwortlich ist, einschließlich Zölle und Steuern für den Transport. Die Incoterms sollten immer auf der Handelsrechnung angegeben werden, um den Behörden eindeutig sichtbar zu machen, wer für die Zahlung der Kosten aufkommt.

Personen ohne FedEx Konto

Wenn der*die Empfänger*in über kein FedEx Konto verfügt, ist es erforderlich, dass Zölle und Steuern gezahlt werden, bevor die Waren für die Zustellung freigegeben werden. In diesem Fall werden die Sendungen am Bestimmungsort zurückgehalten, bis Zahlungsvereinbarungen getroffen sind.

Gemäß dem Beförderungsvertrag mit FedEx ist letztlich der*die Absender*in für alle auf die Sendung erhobenen Zölle und Steuern verantwortlich. Wenn der*die Empfänger*in das Paket ablehnt oder ein*e dritter*dritte FedEx Kontoinhaber*in sich weigert, Zölle und Steuern zu zahlen, werden diese dem*der ursprünglichen Absender*in in Rechnung gestellt.

Betrag für Zölle und Steuern Auslageprovision
0 € bis 50 € 30 % des Betrags für Zölle und Steuern mit einem Mindestbetrag von 5,00 €
50 € bis 600 € Eine Pauschale in Höhe von 15,00 €
Über 600 € 2,5 % des Betrags für Zölle und Steuern

Warum muss ich Zoll und Steuern bezahlen?

Sie haben vielleicht keine Rechnung über Zoll und Steuern erwartet, deshalb haben wir für Sie die häufigsten Fragen (FAQs) zusammengestellt, damit Sie besser verstehen, wie die Abgaben sich zusammensetzen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst.

Was sind Zölle und Einfuhrumsatzsteuer? 

Zölle und Steuern werden von den jeweiligen Behörden festgelegt, angewendet und erhoben. FedEx wendet die Raten an, die von den Behörden in der Zollanmeldung festgelegt wurden.

Bei Zöllen handelt es sich um eine Art Steuer, die auf Produkte erhoben wird, die grenzüberschreitend versendet werden. Sie werden von den Zollbehörden jedes Landes festgelegt. Mit den Zöllen soll sichergestellt werden, dass die Kosten für eingeführte Waren den Kosten für die im Inland hergestellten Waren entsprechen, damit der Wettbewerb fair bleibt.

Steuern werden auf nationaler Ebene festgelegt und fallen in der Regel zum Zeitpunkt des Kaufs von Waren an, deren Verkauf und Kauf in einem Land stattfindet. Sie sind außerdem auf Waren anwendbar, die in ein Land kommen und fallen häufig zum Zeitpunkt der Einfuhr oder zum Zeitpunkt des Verkaufs im Herkunftsland an.

Steuern können je nach Land unterschiedlich bezeichnet werden, zum Beispiel VAT – Value Added Tax im Vereinigten Königreich, GST – Goods and Services Tax in den Vereinigten Staaten, TVA (Taxe sur la valeur ajoutée) in Frankreich, BTW (Belasting Toegevoegde Waarde) in den Niederlanden und Umsatzsteuer oder USt in Deutschland. 

Wie werden Zölle und Steuern angewendet?

Zölle und Steuern hängen vom HS-Code sowie vom Ursprungsland ab. Im Allgemeinen besteht die Steuer aus einem Prozentsatz des Warenwerts, wobei einige Waren in manchen Ländern von dieser Steuer ausgenommen sind, zum Beispiel Kinderkleidung, -schuhe, -bücher und bestimmte Nahrungsmittel.

Ganz generell richten sich die Berechnungen nach der Warenbeschreibung, die in der Handelsrechnung angegeben ist und dem entsprechenden HS-Code. Andere Faktoren wie Ursprung und Grund für die Einfuhr können zum Gesamtwert und damit zum Prozentsatz der anwendbaren Zölle und Steuern beitragen. Einige Waren unterliegen zudem weiteren Zuschlägen wie einer Verbrauchssteuer, d. h. einer zusätzlichen Steuer, die sich nach der Menge richtet. Beispiele hierfür sind Waren wie Alkohol, Tabak und Öl. Für Waren, die Handelsschutzmaßnahmen und diversen anderen Beschränkungen unterliegen, können ebenfalls Zusatzkosten anfallen.

Wie werden Zölle berechnet?

Zölle werden auf Grundlage des Warenwerts, den der Inhalt einer Sendung laut Handelsrechnung besitzt und eventuellen Versicherungskosten sowie einem Prozentsatz der Transportkosten berechnet. Diese Faktoren werden zusammengefasst als Zollwert bezeichnet. Der Zollwert wird anschließend mit dem Zollprozentsatz des HS-Codes multipliziert, der den Waren durch den*die Absender*in zugeteilt wird.

Wer muss zahlen? 

Es gibt im Grunde zwei Optionen für die Zahlung an die Behörden. Die erste Option besteht darin, dass der*die Empfänger*in den Behörden direkt alle anfallenden Zölle und Steuern zahlt. In der Regel werden diese zum Zeitpunkt der Einfuhr fällig. Die Umsatzsteuer kann in einigen Ländern aufgeschoben oder zurückgestellt werden, je nach Einfuhrumsatzverfahren des jeweiligen Landes. Zölle müssen zum Zeitpunkt der Einfuhr an die Behörden entrichtet werden. Davon ausgenommen sind spezielle Zollverfahren, die im Vorfeld genehmigt wurden.

Die zweite Option besteht darin, dass FedEx diese Kosten im Namen des*der Empfängers*in an die Behörden zahlt. In der Regel erfolgt diese Zahlung über unser eigenes Aufschubkonto, das ähnlich wie ein Bankkonto funktioniert und von dem aus eine Direktzahlung an die Behörden erfolgt. Im Anschluss daran werden wir dem*der Empfänger*in diese Zahlung einschließlich einer Aufwendungspauschale für diesen Service in Rechnung stellen, es sei denn, aus den Incoterms geht hervor, dass der*die Absender*in für die Zahlung verantwortlich ist.

Was ist die Vorlageprovision?

FedEx kann die Zölle und Steuern für Sie vorlegen, um sicherzustellen, dass Ihre Sendung schnellstmöglich zugestellt werden kann. Hierfür fällt ein Verwaltungszuschlag an, der auch als Vorlageprovision bezeichnet wird (die wiederum Teil unserer Zuschläge für Zolldienstleistungen). Die jeweiligen Kosten für Ihr Zielland finden Sie auf unserer Webseite für Zuschläge für Zolldienstleistungen.

Warum wurde ich darüber von FedEx nicht zum Zeitpunkt der Zustellung informiert? 

Wann immer möglich teilen wir Ihnen vorab eine Kostenschätzung der Zölle und Steuern mit, noch bevor Ihre Sendung von den örtlichen Behörden beurteilt wird. Dies ist jedoch nicht immer möglich und wir kennen die anwendbaren Kosten häufig erst dann, wenn wir Ihr Paket zugestellt haben.

Ich habe Zölle und Steuern bereits vor der Zustellung gezahlt. Warum haben Sie mir diese in Rechnung gestellt?

Steuern werden von den Behörden generell zum Zeitpunkt der Einfuhr erhoben. Wenn Sie die Steuern an Ihren*e Zulieferer*in gezahlt haben und dies nicht eindeutig aus den Dokumenten hervorgeht, die der*die Absender*in bereitgestellt hat, dann hat FedEx keine Kenntnis hiervon. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren*e Zulieferer*in und achten Sie darauf, dass bei zukünftigen Sendungen die korrekten Incoterms auf der Handelsrechnung angegeben werden.

Warum haben Sie mir einen anderen Betrag für Zölle und Steuern in Rechnung gestellt, als Sie in Ihrer ursprünglichen Schätzung angegeben haben?

Zum Zeitpunkt der Einfuhr müssen Sie eine Vorauszahlung leisten. Diese wird vor der Beurteilung Ihrer Sendung durch die Behörden vor Ort berechnet. Sollte die Vorabkalkulation niedriger sein als die tatsächlich zu zahlenden Abgaben, ist die Differenz von Ihnen nachzuzahlen. Ist die Vorabkalkulation höher, werden wir Ihnen die Differenz erstatten.

Wenn sich der Betrag aus Ihrer Rechnung von dem vorab bezahlten Betrag unterscheidet, wenden Sie sich bitte an unseren FedEx Kundendienst.

Ich dachte, der*die Absender*in hätte sämtliche Kosten zu dieser Sendung bezahlt. Warum wurden mir nun diese in Rechnung gestellt?

Der*die Absender*in gibt auf dem Luftfrachtbrief und in der Handelsrechnung die anwendbaren Incoterms an, aus denen hervorgeht, wer für welche Kosten aufkommt. FedEx befolgt die Anweisungen des*der Absenders*in und hat Ihnen gegebenenfalls Kosten in Rechnung gestellt, wenn aus den Incoterms hervorgeht, dass der*die Empfänger*in die Zölle und Steuern zahlt. Wenn Sie glauben, dass der*die Absender*in für diese Kosten aufkommen sollte, setzen Sie sich zur Klärung der Frage bitte zunächst mit diesem*dieser in Verbindung. Der*die Absender*in ist verpflichtet, darauf zu achten, dass die Incoterms korrekt sind und deutlich auf den Unterlagen für zukünftige Sendungen angegeben sind.

Fallen Zölle und Steuern an, wenn ich mich derzeit als Besucher*in in einem Land aufhalte?

Zölle und Steuern sind auch hier von Ihnen zu entrichten. Sie können diese jedoch unter Umständen wieder zurückfordern, wenn Sie das Land verlassen. Ob dies möglich ist, hängt vom jeweiligen Land und Ihren Umständen ab. Weitere Informationen erhalten Sie vom Kundendienst.

Fallen Zölle und Steuern an, wenn ich Waren online kaufe?

Die Preise, die auf Webseiten beworben werden, enthalten häufig noch keine Zölle und Steuern. Dadurch erscheinen Produkte – verglichen mit den inländischen Preisen – unter Umständen günstiger. Achten Sie daher unbedingt auf eventuelle Zusatzkosten zum Zeitpunkt der Einfuhr.

Fallen Zölle und Steuern an, wenn es sich bei der Sendung um ein Geschenk handelt? 

Einige Länder erlauben eine zoll- und steuerfreie Einfuhr von Geschenken. Hierfür gibt es jedoch in der Regel strenge Vorgaben, die einzuhalten sind, u. a.:

  • Der Absender muss eine Privatpersonen sein und die Sendung muss von einer Privatadresse an eine andere Privatadresse versendet werden.
  • Das Geschenk muss kostenfrei versendet werden und von „gelegentlicher Natur“ sein.
  • Das Wort „Geschenk“ ist auf dem Luftfrachtbrief und in der Handelsrechnung hervorgehoben und dort findet sich eine genaue Beschreibung des Geschenks.
  • Alle Waren werden einzeln mit ihrer vollständigen Beschreibung und ihrem Wert aufgelistet.

Nicht alle Länder erlauben Geschenke, daher sollten Sie die Bestimmungen und Vorgaben Ihres Ziellandes überprüfen.

Bitte beachten Sie, dass auf Gegenstände, die Alkohol oder Tabak enthalten, Verbrauchssteuern anfallen. Gegenstände, die Nahrungsmittel oder andere kontrollierte Gegenstände enthalten, erfordern unter Umständen zusätzliche Dokumente und können weiteren Überprüfungen unterliegen, die möglicherweise zu zusätzlichen Kosten führen.

Fallen Zölle und Steuern an, wenn ich Proben versende?

Proben können häufig ohne die Zahlung von Zöllen oder Steuern in ein Land eingeführt werden, solange sie bestimmte Vorgaben erfüllen, u. a.:

  • Die Waren dürfen ausschließlich als Proben verwendet werden, z. B. ein einzelner Handschuh oder markierte Bekleidung
  • Ihr Warenwert ist vernachlässigbar
  • Sie dienen dazu, Bestellungen für die repräsentierten Waren erzielen

Der Gegenstand muss in der Handelsrechnung sowie in allen sonstigen Dokumenten, die der Sendung beigelegt werden, eindeutig als Probe gekennzeichnet sein. Auf diese Weise kann FedEx dies den Behörden vermitteln und eine Befreiung von Zöllen und Steuern beantragen.

Fallen Zölle und Steuern an, wenn die Waren gebraucht sind?

Auch auf gebrauchte Waren können noch immer Zölle und Steuern anfallen. Waren, die als Antiquitäten oder Originalkunstwerke klassifiziert werden, können unter Umständen einem reduzierten Umsatzsteuersatz unterliegen. Dies ist abhängig von den jeweiligen nationalen Bestimmungen und davon, ob Ihre Waren die Kriterien hierfür erfüllen. Häufig ist eine Bestätigung des Alters des Kunstwerks auf der Rechnung oder auf zusätzlichen Dokumenten erforderlich, um den Status zu bestätigen. Ob Ihre Waren die Kriterien erfüllen, können Sie der Webseite der Zollbehörde des Ziellandes entnehmen oder bei Ihrem*Ihrer Kunden*in erfragen.

Ich möchte die Sendung nicht länger haben. Was passiert nun mit den Zöllen und Steuern?

Ihre Sendung kann nur als abgelehnte Einfuhr klassifiziert werden, wenn sie strenge Vorgaben erfüllt, z. B.:

  • Die Waren sind fehlerhaft oder beschädigt, bevor sie vom Zoll abgefertigt werden.
  • Sie entsprechen nicht den allgemeinen Geschäftsbedingungen des*der Zulieferers*in.
  • Die Waren können erst zurückgeschickt oder vernichtet werden, wenn die Beanstandungen erfolgt sind.
  • Beanstandungen müssen innerhalb von 12 Monaten nach Ersteingang bei den Behörden erfolgen.

Jegliche Zölle und Steuern sind von Ihnen an FedEx zu entrichten. Senden Sie die Beanstandung direkt an die Behörden, um Ihre Sendung abzulehnen.

Wo kann ich weitere Informationen finden?

Weitere Informationen zu Zöllen und Steuern
Besuchen Sie die Webseite der österreichischen Zollbehörde.

Tipps für Verbraucher*innen zu Produkten, die von Unternehmen außerhalb Österreichs verkauft werden
Informationen zum Transport von Waren finden Sie auf der  Webseite des Zollamts.

Wenn Sie eine allgemeine Anfrage zu einer Rechnung oder einem Konto haben
Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

Online-Zahlung

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Die Zahlung per Bankeinzug ist ein einfacher und bequemer Weg, um Ihr FedEx Konto zu begleichen. Rechnungen werden in der Regel ca. 30 Tage nach Rechnungsdatum von Ihrem angegebenen Bankkonto abgebucht.

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Sämtliche Informationen sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. FedEx Express Germany GmbH übernimmt keine Verantwortung dafür, wenn sich Kontakt-Informationen, die sich auf Dritte beziehen, ändern. Die Deutsche Zollverwaltung trifft alle finalen Entscheidungen zu allen Importen. Die Geschäftsbedingungen zu Ihrer Rechnung von FedEx Express Germany GmbH sind auf der Rückseite der Rechnung aufgedruckt.