Service Updates, Zolländerungen und wichtige Meldungen

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Behalten Sie den Überblick über die neuesten Zolländerungen,
Serviceunterbrechungen, Service News und Benachrichtigungen.

Service News für unsere Kunden

Laut IATA sind Lithium-Batterien inzwischen die bevorzugte Energiequelle für viele Konsumgüter: von Mobiltelefonen und Kinderspielzeug bis hin zu Autos und E-Bikes. Solche Sendungen gelten allerdings als Gefahrgut und können ein Sicherheitsrisiko darstellen, wenn sie nicht gemäß den geltenden Versandvorschriften vorbereitet werden. Klicken Sie hier für weitere Informationen.

Risiken reduzieren und Sicherheit erhöhen

Ab sofort gilt: Wenn Sie Sendungen, die Lithium-Batterien der Section II (UN3481 & UN3091) enthalten, mit FedEx Ship Manager® Software, FedEx Ship Manager® Server, FedEx Web Services oder FedEx® compatible Lösungen vorbereiten, geben Sie bitte an, welche Art(en) von Lithium-Batterien in Ihrer Sendung enthalten sind.

Da Lithium-Batterien-Section II weniger strengen Vorschriften unterliegen als andere Arten von Lithium-Batterien, hilft uns Ihre Angabe, die Transparenz in unserem Netzwerk zu erhöhen und die Sicherheit und Unversehrtheit Ihrer Gefahrgutsendung bis zum Zielort sicherzustellen.

 

So machen Sie Ihre Angaben

FedEx Ship Manager® Software

  • Öffnen Sie Ihren FedEx Ship Manager
  • Wählen Sie Versenden und anschließend Versand zum Ausfüllen Ihrer Sendungsangaben
  • Unter Spezielle Bearbeitung markieren Sie bitte „Lithium-Batterien/-zellen“ und wählen unter Bearbeiten die Beschreibung aus, die auf Ihre Sendung zutrifft:

    • Lithium-Ionen-Batterien, mit Geräten verpackt (UN 3481 – Verpackungsanweisung 966)
    • Lithium-Ionen-Batterien in Geräten verpackt (UN 3481 – Verpackungsanweisung 967)
    • Lithium-Metall-Batterien mit Geräten verpackt (UN 3091 – Verpackungsanweisung 969)
    • Lithium-Metall-Batterien in Geräten verpackt (UN 3091 – Verpackungsanweisung 970)

FedEx Ship Manager® Server, FedEx Web Services oder FedEx® compatible Lösungen

  • Öffnen Sie die von Ihnen verwendete Versandlösung
  • Tragen Sie die Angaben zur Sendung ein, wie Sie es sonst auch tun
  • Im Abschnitt Dangerous Goods (Gefahrgut) geben Sie bitte die entsprechenden Klassifizierungen für Lithium-Batterien/-Zellen an, die auf Ihre Sendung zutreffen:

    • Lithium-Ionen-Batterien, mit Geräten verpackt (UN 3481 – Verpackungsanweisung 966)
    • Lithium-Ionen-Batterien in Geräten verpackt (UN 3481 – Verpackungsanweisung 967)
    • Lithium-Metall-Batterien mit Geräten verpackt (UN 3091 – Verpackungsanweisung 969)
    • Lithium-Metall-Batterien in Geräten verpackt (UN 3091 – Verpackungsanweisung 970)

Bitte klicken Sie hier für die neuesten Updates, Entwickler-Leitfäden und andere Informationen zu Ihrer bevorzugten Versand-Anwendung aus dem FedEx Developer Resource Centre.

Erfahren Sie mehr

  • Besuchen Sie unsere Informationsseiten rund um den Versand von Lithium-Batterien.
  • Wenden Sie sich an Ihren FedEx Express Kundendienst und fragen Sie nach dem Gefahrgut-Spezialisten.
  • Lesen Sie mehr über Lithium-Batterien im „IATA Dangerous Goods Regulations Manual“ (IATA Gefahrgutvorschriften-Handbuch), das Sie über iata.org erwerben können. Das Handbuch enthält Informationen über die Verpackung, Kennzeichnung, Etikettierung und Dokumentierung von Lithium-Batterien.

Laut IATA sind Lithium-Batterien inzwischen die bevorzugte Energiequelle für viele Konsumgüter: von Mobiltelefonen und Kinderspielzeug bis hin zu Autos und E-Bikes. Solche Sendungen gelten allerdings als Gefahrgut und können ein Sicherheitsrisiko darstellen, wenn sie nicht gemäß den geltenden Versandvorschriften vorbereitet werden. Klicken Sie hier für weitere Informationen.

Risiken reduzieren und Sicherheit erhöhen

Ab sofort gilt: Wenn Sie Sendungen, die Lithium-Batterien der Section II (UN3481 & UN3091) enthalten, mit FedEx Ship ManagerTM auf fedex.com vorbereiten, geben Sie bitte an, welche Art(en) von Lithium-Batterien in Ihrer Sendung enthalten sind.

Da Lithium-Batterien Section II weniger strengen Vorschriften unterliegen als andere Arten von Lithium-Batterien, hilft uns Ihre Angabe, die Transparenz in unserem Netzwerk zu erhöhen und die Sicherheit und Unversehrtheit Ihrer Gefahrgutsendung bis zum Zielort sicherzustellen.

Leichte Handhabung

  • Im Menü oben auf dieser Seite wählen Sie bitte Versenden aus und dann Versenden – alle Funktionen
  • Wenn Sie noch nicht eingeloggt sind, geben Sie bitte Ihre Benutzerkennung und Ihr Passwort ein
  • Wählen Sie Versenden und dann Sendung erstellen, um Ihre kompletten Versandangaben einzutragen
  • Im Bereich Sonderservices (optional) wählen Sie „Lithium-Batterien/Zellen“ und die Beschreibung, die auf Ihre Sendung zutrifft:

    • Lithium-Metall-Batterien/Zellen, die zusammen mit Geräten verpackt sind (UN 3091 – Verpackungsanweisung 969)
    • Lithium-Ionen-Batterien/Zellen, die in Geräten enthalten sind (UN 3481 – Verpackungsanweisung 967)
    • Lithium-Metall-Batterien/Zellen, die zusammen mit Geräten verpackt sind (UN 3091 – Verpackungsanweisung 969)
    • Lithium-Metall-Batterien/Zellen, die in Geräten enthalten sind (UN 3091 – Verpackungsanweisung 970)

Erfahren Sie mehr

  • Lesen Sie mehr über Lithium-Batterien im IATA Gefahrgut-Vorschriften-Handbuch, das Sie über iata.org kaufen können. Das Handbuch enthält auch Informationen über die Verpackung, Kennzeichnung und Etikettierung von Lithium-Batterien sowie über die erforderlichen Unterlagen.

Regulatorische Änderungen

Beim Export von Produkten, die der Regulierung durch die Food and Drug Administration (FDA, US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel), unterliegen, müssen Versender Produktinformationen auf ihren Versanddokumenten angeben, die von der FDA vorgeschrieben und gefordert werden.

Vor Kurzem hat die FDA ihre Anforderungen um weitere Produktinformationen ergänzt, die für vollständige Versandunterlagen eingetragen werden müssen. Dazu gehören die zusätzlichen FDA Product and Intended Use Codes (FDA Produkt-Codes und Codes für den Verwendungszweck) vorzugsweise als Teil der begleitenden Handelsrechnung oder beigefügt auf einem separaten Informationsblatt. Diese Angaben sind obligatorisch und können in keiner Kategorie mehr durch Platzhalter wie Unknown (UNK) [unbekannt] ersetzt werden.

Diese neuen zusätzlichen Anforderungen betreffen sämtliche durch die FDA kontrollierten Güter – medizinische Geräte, Arzneimittel für Menschen und Tiere und biologische Produkte –, wobei die größte Auswirkung bei medizinischen Geräten zu verzeichnen ist. Falls irgendein Teil der begleitenden Versanddokumente nicht korrekt oder unvollständig ausgefüllt ist, werden die entsprechenden Sendungen nicht mehr zur Einfuhr in die USA zugelassen.

Um Versandverzögerungen zu vermeiden, bitten wir alle FedEx Kunden, die FDA-regulierte Produkte exportieren, sicherzustellen, dass ihre Versanddokumente korrekt, vollständig und in kompletter Übereinstimmung mit den FDA-Vorschriften ausgefüllt sind.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie prüfen können, ob Ihre Versanddokumente die neuen Vorschriften erfüllen, klicken Sie bitte hier. Alternativ können Sie auch die Richtlinien auf der FDA-Website befolgen.

Das „Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen“ [Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA)] zwischen der Europäischen Union (EU) und Kanada ist mit Wirkung zum 21. September 2017 vorläufig in Kraft getreten. Es beseitigt annähernd 98 % aller Importzölle1 zwischen beiden Regionen und bietet zahlreiche neue Möglichkeiten für Unternehmen im Bereich Import und Export von Waren und Services.

Entscheidende Vorteile für Ihr Unternehmen

  • Das Abkommen verbilligt damit den Handel für EU-Unternehmen in Kanada (und natürlich für kanadische Unternehmen hierzulande), da es den Großteil der Zölle für Unternehmen beseitigt.
  • Es könnte sogar neue Handelspartner, Investitionsmöglichkeiten sowie leichteren Zugang zu Materialien und Teilen für Ihre Produkte und vieles mehr bedeuten.

Anforderungen

Um von einer Importgebühr von 0 % profitieren zu können, muss es sich um EU-Ursprungswaren handeln, die in Kanada importiert werden (bzw. um CA-Ursprungsware, die in die EU importiert wird). Wichtiger Hinweis: Die Ursprungsprotokolle werden nicht von den Zollbehörden ausgestellt und das EUR1-Formular kann nicht als Ursprungsnachweis verwendet werden. Der Ursprungsnachweis basiert jetzt auf einer Anmeldung und nicht auf einem formalen Zertifikat.

Als Exporteur können Sie jetzt eine Ursprungserklärung auf Ihrer Handelsrechnung oder jedem anderen Handelsdokument, zusammen mit einer vollständigen Beschreibung Ihrer Produkte eintragen. Das Ursprungsprodukt profitiert dann von CETA auf Grundlage der Ursprungserklärung.

Bitte beachten Sie, dass Sie für Sendungen mit einem Warenwert über 6.000 EUR zusammen mit Ihrer Ursprungserklärung auch eine so genannte REX-Nummer angeben müssen (REX = Registered Exporter, registrierter Ausführer). Wenn Sie derzeit keine REX-Nummer besitzen, sollten Sie sich zunächst beim Registered Exporter System registrieren, um von dem Freihandelsabkommen für Ihre Waren profitieren zu können.

Für eine Muster-Ursprungserklärung und Informationen zur REX-Registrierung besuchen Sie bitte unserer CETA-Webseite.

Wie FedEx Ihnen helfen kann

Wir bei FedEx können Ihrem Unternehmen dabei helfen, seine Potenziale global zu steigern. Für den Export nach Kanada bieten wir Versand-Services mit Tür-zu-Tür-Lieferungen von der EU nach Kanada in nur 1–3 Werktagen2, Zollabwicklung inklusive.

Wenden Sie sich an FedEx, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie in Kanada Geschäfte machen können.

1 Einige landwirtschaftliche Erzeugnisse unterliegen weiterhin Beschränkungen, und Zölle auf einige andere Produkte werden im Laufe der nächsten Jahre im Zuge eines Zoll-Phase-Outs nach und nach eliminiert.

2 Laufzeiten und Zustellzeiten können je nach Zielort und Ursprungsort variieren. Bitte kontaktieren Sie den Kundendienst unter 03456 070809, um die Verfügbarkeit des Services basierend auf Ihrer Postleitzahl zu überprüfen.

FedEx Express ändert die Versandpolitik in Bezug auf Gefahrgut wie folgt. Diese unabhängige Initiative erfolgt proaktiv im Hinblick auf zu erwartende Veränderungen der Vorschriften als Antwort auf steigende Bedenken über die sichere Handhabung von Massen- oder Einzelsendungen von Lithium-Batterien.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 können FedEx Express Kunden, die Lithium-Batterien (United Nations Nummer UN 3090 & UN 3480) in Massensendungen verschicken, diese nur noch versenden, indem sie sämtliche derartigen Sendungen als vollständig reguliertes Gefahrgut behandeln.

Mit dieser Initiative können wir die Sichtbarkeit von Lithium-Batterien aller Art in unserem gesamten Netzwerk erhöhen und entlang des gesamten Transportwegs sicherstellen, dass derartige Gefahrgutsendungen ihren Zielort unbeschadet erreichen.

Wie wird diese Initiative Massensendungen von Lithium-Batterien verändern?

Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 müssen FedEx Express Kunden, die Sendungen mit UN 3090 & 3480 versenden, Folgendes beachten:

  • Fügen Sie eine Versendererklärung über Gefahrgut hinzu, die nur von Mitarbeitern ausgefüllt werden darf, die im Umgang mit Gefahrgut geschult sind.
  • Bringen Sie die United Nations Nummer (UN-Nummer) auf der Lithium-Batterie- Kennzeichnung (IATA Abb. 7.1.C) an, die seit dem 1. Januar 2017 verwendet werden kann. Wenn Sie allerdings Ihre noch im Lager vorhandenen voretikettierten Verpackungen oder Etiketten aufbrauchen wollen, die noch das Lithium-Batterie- Etikett (IATA Abb. 7.4.H) tragen, können Sie dies noch bis zum 31. Dezember 2018 tun; danach ist die Lithium-Batterie-Kennzeichnung verpflichtend.

Hinweis: Wenn Sie ein Lithium-Batterie-Etikett verwenden, verlangt FedEx, dass Sie die UN-Nummer auf dem Paket direkt neben diesem Etikett anbringen [FX-05]. Seit dem 1. Juli 2017 ist dies eine obligatorische FedEx Anforderung.

Lithium-Batterie-Etikett 
(gültig seit 1. Januar 2017)

Lithium-Batterie-Etikett

Lithium-Batterie-Kennzeichnung 
(gültig bis 31. Dezember 2018)

Lithium-Batterie-Etikett

* Platzierung der UN-Nummer(n)

** Platzierung der Telefonnummer für zusätzliche Informationen

Zusätzlich gilt: Obwohl diese neue Richtlinie nicht für einzelne Lithium-Batterien gilt, die mit Geräten zusammen verpackt oder in ihnen enthalten sind (UN3091 und UN3481 wie in Section II definiert), müssen Sie trotzdem dieselben Anweisungen wie oben beschrieben hinsichtlich der Beifügung der Lithium-Batterien-Kennzeichnung oder des Lithium-Batterien-Etiketts befolgen.

  • Fügen Sie bei jeder Sendung ein Lithium-Batterie-Etikett „Klasse 9“ und ein Etikett „Nur für Frachtflugzeuge“ hinzu.
 
Lithium-Batterie
Frachtflugzeug
  • Überprüfen Sie sämtliche Verpackungen von Lithium-Batterien, um sicherzustellen, dass sie die IATA Verpackungsvorschriften UN 3480 – PI965 & UN 3090 – PI968 erfüllen.

Bitte beachten Sie, dass eventuell ein zusätzliches Entgelt zur Abfertigung von Gefahrgut für Sendungen anfallen kann, die solche Lithium-Batterien enthalten.

Wo finden Sie weitere Informationen?

  • Informieren Sie sich über die neue Änderung der FedEx Express Policy zu Lithium-Batterien in ihrem IATA Gefahrgut-Vorschriftenhandbuch (IATA Dangerous Goods Regulations Manual), das Sie über www.iata.org erwerben können. Darin finden Sie auch Informationen zur Verpackung, Kennzeichnung, Etikettierung und Dokumentierung von Lithium-Batterien.

Seit dem 1. Mai 2016 ist der Zollkodex der Union (UZK) in allen 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) die Hauptquelle des Zollrechts.

Die Einführung wird wesentliche Auswirkungen auf die Vorgehensweise sowohl beim Import und Export von Waren als auch auf die Zollabfertigung und Weiterleitung haben. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie sich mit allen neuen Bestimmungen des UZK vertraut machen.

Im Folgenden haben wir eine kurze Zusammenfassung für Sie erstellt, in der die wichtigsten Änderungen der Zollvorschriften aufgeführt sind:

  • Die Zollbehörden in den einzelnen Mitgliedstaaten müssen alle vorhandenen Bewilligungen bis spätestens 1. Mai 2019 neu überprüfen (Neubewertung).
  • Bewilligungen für die aktive Veredelung (Inward Processing Relief - IPR) und die Umwandlung unter zollamtlicher Überwachung (Processing under Customs Control – PCC) werden in der aktiven Veredelung zusammengeführt:
  • Es gibt jetzt eine neue Definition für „Ausführer“. Hinweis: Alle Ausführer müssen entweder offiziell in der EU ansässig bzw. gemeldet sein oder sich von einem offiziell berufenen, steuerlichen Vertreter vertreten lassen;
  • Jede Zollbehörde ist nun dazu verpflichtet, alle Zollbeträge, einschließlich der Zollbeträge für Waren im Wert von unter 10 EUR, zu kassieren (eine Vorgehensweise, die aktuell noch nicht in allen EU-Ländern durchgeführt wird);
  • Eine summarische Eingangsmeldung (Entry Summary Declaration – ENS) für alle Waren, unabhängig vom Wert, soll 2020 eingeführt werden. Eine Ausnahme gilt für Postsendungen;
  • Außerdem muss ab 2020 eine 6-stellige Zolltarifnummer für alle Waren auf jeder ENS angegeben werden.

Was müssen Sie beachten?

  • Auf allen Zollanmeldungen muss eine Referenznummer der verbindlichen Zolltarifauskunft (Binding Tariff Information – BTI) für die entsprechenden Produkte angegeben werden. Bitte beachten Sie, dass eine verbindliche Zolltarifauskunft nur noch 3 Jahre gültig ist.
  • Der Wert des letzten Verkaufs vor Eintritt in die EU bildet die Berechnungsgrundlage für die Kalkulation von Zöllen und Steuern für die entsprechenden Produkte;
  • Eventuelle Lizenzgebühren müssen im Zollwert enthalten sein;
  • Die Zollwertanmeldung (DV1) wird automatisiert und ist nur noch bei einem Warenwert von über 20.000 EUR erforderlich.

Bitte beachten Sie, dass einige der zuvor genannten Anforderungen von Änderungen des nationalen Zollsystems und den damit verbundenen Prozessen abhängig sind. Wir empfehlen Ihnen daher, die Website der Zollbehörden des jeweiligen Landes regelmäßig zu überprüfen, um über die genauen Einführungsdaten und benötigten Dokumente auf dem Laufenden zu sein.*

Zwischenzeitlich können Sie darauf vertrauen, dass FedEx Sie mit aktuellen Informationen versorgt, um die Einführung der neuen Vorschriften so einfach und problemlos wie möglich für Sie umzusetzen.

* http://ec.europa.eu/taxation_customs/common/links/customs/index_en.html

F: Was hat sich seit dem 1. Mai 2016 bezüglich der Vorgehensweise von FedEx bei der Zollabwicklung verändert?

A: Aktuell gibt es keinen Unterschied bei der Zollabwicklung. Allerdings ist es möglich, dass es zu einem späteren Zeitpunkt Veränderungen geben wird.

F: Müssen wir Ihnen im Voraus neue bzw. spezifische Informationen mitteilen?

A: Die Referenznummer der verbindlichen Zolltarifauskunft (BTI) ist nun verpflichtend. FedEx benötigt Ihre BTI, um sicherzustellen, dass Sie den bewilligten Tarifcode für diese Zollanmeldung verwenden dürfen.

F: Wie lange ist die Referenznummer der verbindlichen Zolltarifauskunft (BTI) gültig?

A: Eine BTI ist 3 Jahre gültig. Sie sollten dies im Auge behalten und rechtzeitig einen neuen Antrag stellen, um die BTI zu verlängern.

F: Welche Grundlage gilt für die Berechnung von Zöllen und Steuern?

A: Der Wert des letzten Verkaufs vor Eintritt in die EU bildet die Berechnungsgrundlage.

F: Welchen Einfluss hat die neue Berechnungsgrundlage für Zölle und Steuern auf indirekte Verkaufs- oder Kettenverkaufsaktivitäten?

A: Wenn Ihre Sendung die EU verlässt, bevor sie den letztendlichen Bestimmungsort in der EU erreicht, ändert sich die Bewertung der Waren.

Beispiel: Wenn ein chinesisches Unternehmen Waren an ein Unternehmen in Dubai verkauft, das diese sofort an einen Empfänger in der EU verkauft, ist die Bestellung des Empfängers der Auslöser dafür, dass die Ware China verlässt. Für die Zollanmeldung in der EU ist der Warenwert zu verwenden, den der Verkäufer in Dubai und der Käufer in der EU vereinbart haben. Für die Zollfreigabe wird die Handelsrechnung des Verkäufers in Dubai und des Käufers in der EU benötigt.

F: Wie sieht es mit Lizenzgebühren aus?

A: Wenn der Käufer Ihnen Lizenzgebühren zahlt, sollten Sie den entsprechenden Betrag entweder separat auf der Rechnung auflisten oder deutlich machen, dass die Gebühren im Gesamtpreis enthalten sind.

F: Was passiert bei einem Warenwert von unter 10 EUR?

A: Zollbehörden sind nun dazu verpflichtet, alle Zollbeträge zu kassieren, unabhängig vom Wert. Es kann also sein, dass sich Ihr Zoll-/Steuerbetrag für solche Sendungen erhöht.

F: Muss die Rechnung jetzt andere Informationen beinhalten?

A: Sie müssen die Waren weiterhin detailliert beschreiben. Zusätzlich muss ab 2020 eine 6-stellige Zolltarifnummer für jede Produktkategorie angegeben werden, da diese für die summarische Eingangsmeldung benötigt wird. Die Nummer gilt für alle Länder, die Mitglied in der Weltzollorganisation (WCO) sind.

F: Wirkt sich der UZK auf Sendungen mit einem Wert von unter 22 EUR aus?

A: Es kann bei diesen Sendungen gelegentlich zu einer Verzögerung bei der Zollabfertigung kommen, da die Zollbehörden solche Sendungen eventuell stoppen, um aus Sicherheitsgründen zusätzliche Überprüfungen durchzuführen. Es werden jedoch keine direkten Auswirkungen erwartet.

F: Was muss ich als Ausführer sonst noch wissen?

A: Die Definition für Ausführer hat sich verändert. Der Ausführer muss entweder offiziell in der EU ansässig sein oder sich von einem steuerlichen Vertreter in der EU vertreten lassen. Falls Sie als Kunde an Dreiecksexporten beteiligt sind, sind Sie davon betroffen und müssen überprüfen, ob Ihre Vorgehensweise den neuen rechtlichen Anforderungen gerecht wird. FedEx empfiehlt Ihnen, sich mit Ihrem Steuerberater oder Rechtsberater in Verbindung zu setzen, wenn Sie sich bezüglich dieser rechtlichen Veränderungen unsicher sind.

F: Wird die DV1 (Zollwertanmeldung) weiterhin benötigt?

A: Die Zollwertanmeldung (DV1) wird automatisiert und ist nur noch bei einem Warenwert von über 20.000 EUR erforderlich. Diese Änderung ist jedoch noch nicht eingeführt (Stand: 01. Mai 2016) und hängt von den Systemveränderungen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten ab.

F: Ändert sich der De-Minimis-Wert (Warenwert, unter dem keine Zölle gezahlt werden müssen)?

A: Nein, er liegt weiterhin bei 150 EUR.

F: Gibt es Auswirkungen auf zugelassene Wirtschaftsbeteiligte (AEO)?

A: Wenn Sie noch nicht AEO-zertifiziert sind, sollten Sie beachten, dass ein neues Kriterium für die Zollvereinfachung hinzugefügt wurde. Sie müssen die berufliche Qualifikation Ihrer Zollabfertigungsmitarbeiter nachweisen. Dafür müssen Sie belegen, dass diese entweder über 3 Jahre Berufserfahrung verfügen, Sie müssen Schulungsdokumente vorlegen oder belegen, dass Sie einen offiziellen Abschluss erlangt haben.

F: Wird sich bei der aktiven Veredelung (IPR) oder der Umwandlung unter zollamtlicher Überwachung (PCC) etwas ändern?

A: Ja. IPR und PCC werden zusammengeführt. Das IPR-Rückerstattungsmodell wird abgeschafft und es sind keine Ausgleichszinsen mehr fällig, wodurch das IPR (Nichterhebungsverfahren) das einzig mögliche Modell ist.

Wichtige Meldungen

Unbefugte Nutzung von FedEx® Geschäftsnamen, Servicemarken und Logos

FedEx wurde über die unbefugte Nutzung seiner Unternehmensnamen, Servicemarken und Logos durch Personen oder Unternehmen alarmiert, die sich selbst betrügerisch als FedEx oder FedEx Vertreter ausgeben.

Tagtäglich werden Millionen betrügerischer E-Mails und SMS versandt. Darin wird angegeben, dass sie aus verschiedenen Quellen stammen, und in manchen wird behauptet, sie kämen von FedEx oder würden FedEx vertreten. Betrügerische E-Mail- und SMS-Nachrichten – häufig als „Phishing“ oder „brand spoofing“ (Markenfälschung) bezeichnet – werden immer häufiger. Um Echtheit vorzutäuschen, werden in diesen Nachrichten vielfach Logos, Farben und Haftungsausschlüsse von Unternehmen verwendet. Das Ziel beim Versand dieser Nachrichten ist es, Personen zur Übersendung von Geld oder Informationen wie Benutzernamen, Passwörtern und/oder Kreditkartendaten zu veranlassen, um Verbrechen wie Diebstahl, Identitätsdiebstahl und andere zu ermöglichen.

Erkennen Sie betrügerische Phishing-Mails und SMS

Das Erkennen betrügerischer Phishing-E-Mails und SMS ist wichtig, um sich vor Diebstahl und anderen Verbrechen zu schützen. Zu den Hinweisen auf eine eventuell betrügerische E-Mail oder SMS gehören Folgende:

  • Unerwartete Forderungen nach Geld für die Lieferung eines Pakets oder eines anderen Artikels, Anfragen zu persönlichen und/oder finanziellen Informationen wie Sozialversicherungsnummer, Bankkontonummer oder anderen Kenndaten.
  • Links zu falsch geschriebenen oder leicht veränderten Website-Adressen. Beispiel: Variationen der korrekten Website-Adresse fedex.com, wie fedx.com oder fed-ex.com.
  • Alarmmeldungen und Aufforderungen zum sofortigen Handeln wie „Ihr Konto wird binnen 24 Stunden gesperrt, wenn Sie nicht unverzüglich antworten“ oder Behauptungen, Sie hätten in einer Lotterie oder einen Preis gewonnen.
  • Rechtschreib- oder Grammatikfehler und die exzessive Verwendung von Ausrufezeichen (!).

FedEx fordert nicht in unerbetenen Postsendungen, E-Mails oder SMS Zahlungen oder die Angabe persönlicher Informationen als Gegenleistung für Waren im Transit oder in Verwahrung von FedEx. Sollten Sie eine angeblich von FedEx stammende betrügerische E-Mail oder SMS erhalten, können Sie diese an abuse@fedex.com weiterleiten.

Bei Fragen oder Bedenken hinsichtlich der von FedEx angebotenen Services sehen Sie diese bitte unter FedEx Services ein oder wenden sich an den FedEx Kundendienst.

Das Internet ist ein wichtiger Kanal, um FedEx mit seinen Kunden zu verbinden. Auch wenn es keine absolut sichere Methode gibt, eine unbefugte Nutzung des Namens FedEx zu verhindern, beobachten wir derartige Aktivitäten fortwährend, um die Interessen unserer Kunden besser zu schützen.

Vielen Dank, dass Sie uns dabei helfen, gegen betrügerische E-Mails und SMS vorzugehen.


HINWEIS: FedEx haftet nicht für Gebühren oder Kosten, die aus betrügerischen Aktivitäten entstehen, die den Namen, die Servicemarken und die Logos von FedEx missbrauchen.

FedEx verlangt vor der Zustellung einer Sendung niemals eine Überweisung durch Drittparteien wie escrow.com oder andere Online-Zahlungsanbieter.

Die Verwendung von FedEx Logo und Namen auf diesen Websites ist nicht genehmigt, und unsere Rechtsabteilung wird sich mit den zuständigen Behörden mit dieser Angelegenheit befassen.